Grundsätzlich geht man bei Photovoltaikanlagen von einer Lebensdauer zwischen 20 bis 30 Jahren aus. Diesbezüglich spielt bei der Abnutzung vorwiegend die Witterung (Regen, Schnee etc.) eine Rolle. Außerdem produzieren Photovoltaikanlagen nach 1,5 bis 6 Jahren (je nach Art des Solarmoduls) die für die Herstellung benötigte Energie (siehe Amortisation). Das bedeutet, dass eine Solaranlage mehrfach jene Energie produziert, die man für die Herstellung benötigt.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/was-ist-die-lebensdauer-einer-photovoltaikanlage/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Unsere Tools
Flachdachchecker
Die wichtigste Frage ist immer, wie hoch das Stromerzeugungspotenzial auf Ihrem Dach ist und wie viele Kilowattstunden (kWh) jährlich erzeugt werden können. Mit dem Flachdachchecker kann man auf einfachste Weise ausrechnen, wie groß die Dachfläche ist und was dies in kWp (Kilowattpeak) und jährlicher Stromproduktion bedeutet.
CO2-Kennzahlenrechner
Wie viel CO2 spart eigentlich eine Photovoltaikanlage und wie kann man diese etwas sperrige Zahl verdeutlichen? Mit dem CO2 Kennzahlenrechner können Sie nicht nur ausrechnen wie viel CO2 eine Photovoltaikanlage einspart, sondern auch wie viele Kilometer damit im Elektroauto zurückgelegt werden können und wie groß der Wald ist, der dieselbe Menge an CO2 bindet.
Gestehungskostenrechner
Wie viel kostet die Kilowattstunde vom eigenen Dach im Vergleich zum Bezug vom Netz? Diese Frage beantwortet der Dachgold Gestehungskostenrechner. Den Rechner gibt es in einer schlanken Online-Version mit beschränkten Eingabefeldern und als kostenpflichtiges Excel-File für Energieberater & Anlagenerrichter.
Unsere Kunden bekommen den Rechner, angewandt auf ihr individuelles Projekt, im Zuge unserer Solarberatung.
Planung
Gleichzeitig mit der Geburtsstunde der Photovoltaik enstand auch der Abfallverband “PV-Cycle”.
Prinzipiell existieren zwei Möglichkeiten:
- Bei kleineren Schäden beseitigt man diese und macht die Solarmodule wieder “fit”
- Man recycelt die Solarmodule, wobei man heute bereits über 80 % der verwendeten Stoffe wiederverwendet bzw. verwertet. Außerdem übersteigt der Wert der verwendeten Stoffe (Aluminium, Glas) die Kosten für den Abbau von neuen Anlagen.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/was-passiert-wenn-die-pv-anlage-ausgedient-bzw-schaeden-hat/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Eine Photovoltaikanlage erzeugt Gleichstrom. Das bedeutet, dass der Strom (Elektronen, Protonen, Ionen) konstant in eine Richtung fließen (vom (+) Pol zum (-) Pol . Ändert sich die Bewegungsrichtung hingegen periodisch, spricht man von Wechselstrom. Ein Wechselrichter wandelt den produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um, um ihn im Alltag nutzen zu können. Man kann in diesem Zusammenhang von der Schnittstelle zwischen der Photovoltaikanlage und dem Netz sprechen. Der Wechselrichter ist für die ideale parametrische Ausrichtung beider Komponenten zuständig und steuert bzw. beeinflusst diese.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/welchen-nutzen-erfuellen-wechselrichter-bei-pv-anlagen/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Eine Inselanlage erzeugt in derselben Weise Strom über Solarmodule, wie PV-Anlagen, die ans Netz angeschlossen sind.
Der Unterschied: Inselanlagen verbrauchen den Strom entweder sofort oder speichern ihn in sogenannten Akkumulatoren. An diese ist ein Laderegler angeschlossen, um Überladungen zu vermeiden. Inselanlagen verwendet man, wenn die Möglichkeit des Anschlusses ans öffentliche Stromnetz nicht gegeben ist. Weitere Beispiele hierfür wären Ferienunterkünfte, die man nur in bestimmten Saisonen nutzt oder Berghütten. Inselanlagen in Gebieten mit guter Netzversorgung sind meistens nicht wirtschaftlich, langsam kommen jedoch Systeme auf den Markt, die zumindest kleine Bereiche im Haus im Notfall versorgen können.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/wie-funktioniert-eine-pv-inselanlage/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Zu Beginn ist vorauszuschicken, dass durch Photovoltaikanlagen ausgelöste Brände sehr selten vorkommen (<0,01 %). Da passiert es weitaus öfter, dass Feuer durch Bügeleisen oder Kerzen entstehen. Ein Gefahrenherd besteht darin, dass Photovoltaikanlagen mit Gleichstrom funktionieren und man sie somit nicht einfach abstellen kann. Deshalb muss man PV-Anlagen in Österreich nach der R11 Richtlinie bauen, welche den “Schutz der Einsatzkräfte” regelt. Bei großen Anlagen schult man die umliegenden Feuerwehren direkt und definiert die Mindestabstände, wie bei jeder elektrischen Anlage. Am anfälligsten sind die sogenannten DC-Stecker, die den produzierten Strom transportieren. Außerdem können Fehler bei der Installation der Anlage passieren, daher ist es wichtig, diese von gut geschulten und verlässlichen InstallateurInnen durchführen zu lassen.
Unseren ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/was-muss-man-bei-pv-anlagen-in-zusammenhang-mit-brandschutz-beachten/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Im Haushaltsbereich hängt der Grad der Eigennutzung vor allem davon ab welche Verbraucher es im Sommer gibt. Sonderfälle sind große Sommerverbraucher, wie eine Klimaanlage oder eine Schwimmbadpumpe. Bei diesen können die Werte bei einer gut dimensionierten Anlage auch Richtung 80 % Eigenverbrauch gehen. Klassische Haushaltsanlagen ohne Sommerverbraucher liegen jedoch eher bei 20 %, da untertags zu wenige Verbraucher laufen. Allerdings lohnt es sich in solchen Fällen, die PV-Anlage noch größer zu dimensionieren und über einen Einspeisetarif die überschüssige Energie über den Gestehungskosten zu bekommen. Bei Unternehmen können sich beispielsweise Werte von 20 bis 100 % ergeben. Für eine Berechnung melden Sie sich beim Quick-Check an.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/welches-eigenverbrauchsquote-ist-bei-pv-anlagen-privat-moeglich/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Dies unterscheidet sich je nach Größe, Interesse und Produktion des Betriebes. Prinzipiell lässt sich festhalten, dass Unternehmen (verschiedenster Größe) in Photovoltaik investieren. Denn der Strompreis ist fix kalkulierbar und schon heute günstiger als der konventionelle Strom vom Netz. Die Eigenverbrauchsquote unserer KundInnen reicht beispielsweise von ungefähr 20 % bis zu 100 %. Natürlich wäre es auch möglich, eine Photovoltaikanlage zu errichten und bei vorhandenen Möglichkeiten den gesamten Strom ins Netz einzuspeisen. Somit ließe sich der Einspeisetarif generieren. Jedoch ist es gerade im produzierenden Gewerbe günstig Sonnenstrom zu verwenden, da man ihn dort erzeugt, wo man den Strom auch verbraucht.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/welche-eigenverbrauchsquote-ist-bei-unternehmen-moeglich/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Ja, diese nennt man gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen (GIPV). Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie zusätzlich (zur Energieerzeugung) eine Funktion eines baulichen Elements übernehmen. Grundsätzlich werden solche Anlagen vom Bund mit 350 €/kWp (Einzelanlagen) bzw. 300 €/kWp (Gemeinschaftsanlagen) gefördert. ExpertInnen sind der Meinung, dass die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen noch ausbaufähig ist.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/kann-man-pv-in-fassaden-integrieren/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Um ein Funktionieren der Photovoltaikanlage bestmöglich zu garantieren, sollte man die Anlage so gut als möglich nach Süden ausrichten. Der Neigungswinkel ist je nach Standort(-beschaffenheit) zu ermitteln. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Module den potenziell höchsten Ertrag dann erzielen, wenn die Sonne in einem 90°-Winkel auf diese trifft. Aus der Praxis ist jedoch bekannt, dass Abweichungen vom Ideal zu teilweise nur geringfügigen Änderungen führen.
[addtoany url=" https://www.dachgold.at/pv-lexikon/in-welche-richtu…nlage-ausrichten/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Ja. Photovoltaikanlagen und Klimaanlagen sind das Traumpaar schlechthin. Um alle Vorteile der Photovoltaik auszunutzen, ist es wichtig, dass Produktion und Erzeugung synchron sind. Vor allem bei Photovoltaikanlagen in Kombination mit Klimaanlagen ist das der Fall. Wenn die Sonne scheint, laufen die Klimaanlagen auf Hochtouren und zusätzlich kommt hier ein zweiter positiver Effekt zum Tragen: für Klimaanlagen sind oft hohe Leistungsbereitstellungsgebühren zu bezahlen, welche man durch eine Photovoltaikanlage ebenfalls deutlich senken kann. Dafür ist es jedoch wichtig, dass die Photovoltaikanlage richtig dimensioniert ist. Für die richtige Dimensionierung Ihrer Anlage machen Sie den kostenlosen Quick-Check.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/kann-meine-pv-anlage-die-klimaanlage-betreiben/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Dies ist abhängig von Verbrauch und Größe des Haushalts. Ein Beispiel eines durchschnittlichen 4-Personen-Haushalts: Im Durchschnitt geht man dabei von einem jährlichen Stromverbrauch von etwa 3100 kWh bis zu 7300 kWh aus. Dabei spielen viele Faktoren eine wesentliche Rolle: bereitet man das Warmwasser auch mit Strom auf? Wie viele Personen sind wie oft zu Hause? Wann verbraucht man den Strom hauptsächlich (ganzer Tag oder nur abends)? Dies würde Leistungen zwischen 3 kWp bis 7 kWp entsprechen. Sollten Sie Interesse an einer Solaranlage haben, ist es ratsam, im Planungs- und Installationsprozess professionelle Hilfe hinzuzuziehen. Diese kann Ihnen dabei helfen, den jährlichen Stromverbrauch sowie die damit einhergehenden Stromkosten zu analysieren, eine potenzielle Anlage zu dimensionieren, Förderungen zu berücksichtigen und damit die Kosten gegenüberzustellen.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/wie-gross-muss-meine-anlage-fuer-den-optimalen-eigenverbrauch-sein/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Ja, das ist möglich und auch sinnvoll. Ein Beispiel: eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 5 kWp produziert ungefähr 5000 kWh/Jahr. Nehmen wir an, dass Ihr E-Auto einen ungefähren Verbrauch von 18 kWh pro 100 km hat (was ein eher hoher Verbrauch ist, siehe hier). Somit könnten Sie pro Monat von 2300 - 2800 km emissionsfrei zurücklegen.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/kann-eine-photovoltaikanlage-ein-e-auto-betreiben/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Strom kann in Stromspeichern zwischengelagert werden. Den Vorgang kann man sich wie das Laden eines Akkus vorstellen. Dabei wird die zugeführte elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt. Somit ist es möglich, Strom zu speichern. Will man den Strom wieder nutzen, wandelt sich die chemische wieder in elektrische Energie um.
Eine weitere und in Österreich bevorzugte Variante der Stromspeicherung ist die Nutzung von Pumpspeicherkraftwerken. Dabei pumpt man Wasser mit überschüssigem Strom in ein höher gelegenes Becken. Wenn man Strom braucht, dann schickt man das Wasser von oben nach unten durch eine Turbine. Somit erzeugt man durch die kinetische Energie Strom.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/kann-man-strom-speichern/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Generell unterscheidet man mono- und polykristalline Solarzellen sowie Dünnschichtzellen. Monokristalline Solarzellen haben die höchsten Wirkungsgrade (> 20 %), dafür sind sie in der Herstellung energieintensiver und somit etwas teurer. Bei polykristallinen ist der Wirkungsgrad ein wenig geringer (15-20 %), ebenso wie der Energieaufwand in der Produktion. Dünnschichtzellen haben einen Wirkungsgrad zwischen 5 - 10 %, der Flächenverbrauch für die Aufstellung der Solarmodule (zurückzuführen auf den geringen Wirkungsgrad) ist höher.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/welche-arten-von-solarzellen-gibt-es-und-welche-wirkungsgrade-erzielen-diese/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Dies ist vor allem von verschiedenen Faktoren, wie Standort, Einstrahlung, Neigung zur Sonne oder Effizienz der Module abhängig. Grundsätzlich rechnet man pro kWp mit einer Erzeugung von 1000 kWh pro Jahr. Dies würde in etwa 2,7 kWh/Tag und dem durchschnittlichen Verbrauch einer Person in einem 4-Personen Haushalt entsprechen. Leider verteilt sich die Produktion der 2,7 kWh nicht übers Jahr, sondern der Großteil davon entfällt hauptsächlich auf das Frühjahr und den Sommer.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/wie-viel-strom-produziert-eine-1-kwp-photovoltaikanlage-pro-tag-2/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Die Faustformel dafür lautet 10 m2/kWp. Als reine Modulfläche sind es je nach Leistung des Moduls 5 - 7 m2/kWp, jedoch führen Störobjekte oder Wartungsgänge meist zu einem teilweisen Wegfall der Dachfläche, was zu Durchschnittswerten von ca. 14 m2/kWp benötigter Dachfläche auf einem Flachdach führt. Bei Schrägdächern ohne Aufbauten ist diese Zahl geringer. Ist das Dach groß genug, möchte aber selbst nicht investieren, kann man Dachfläche auch vermieten.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/wie-viel-flaeche-wird-fuer-eine-1-kwp-pv-anlage-benoetigt/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Je nach Größe der Anlage zwischen 100 € und 200 € pro Quadratmeter.
Kleinere Anlagen (ca. 50 m2 Fläche): 200 € pro Quadratmeter.
Mittlere und größere Anlagen (ab 200 m2) zwischen 100 € und 150 € pro Quadratmeter.
Eine genauere Beschreibung rund um Kosten von Photovoltaikanlagen finden Sie hier.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/wie-viel-kostet-eine-photovoltaikanlage-pro-quadratmeter/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Bei einer Energiegemeinschaft schließen sich mindestens zwei Personen zusammen, um gemeinsam Energie zu erzeugen und zu verbrauchen. Das bedeutet beispielsweise, dass Haushalt A mit einer PV-Anlage den überschüssigen Strom direkt an Haushalt B verkaufen kann. Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel mit allen relevanten Infos. Bitte beachten Sie, dass wir nicht die Organisation von Energiegemeinschaften übernehmen, wir leiten Sie aber gerne an unsere Partner weiter und kümmern uns natürlich gerne um Ihre PV Anlage.
Monokristalline Module sind etwas flächeneffizienter und lichtempfindlicher als polykristalline Module, wobei Polykristalline meistens etwas günstiger sind.
Wenn also wenig Fläche zur Verfügung steht, verwendet man eher monokristalline Module. Bei ausreichender Fläche greift man eher zu polykristallinen Modulen.
Einen ausführlichen Artikel zum Thema gibt es hier.
[addtoany url="https://www.dachgold.at/pv-lexikon/was-soll-ich-verwenden-monokristalline-oder-polykristalline-module/" buttons="facebook,twitter,linkedin"]
Kontakt
Artikel
Alles was Sie über Photovoltaik Recycling wissen müssen3. Juli 2024 - 13:58
Die größten Photovoltaikprojekte weltweit3. Juni 2024 - 14:04
Die Entwicklung der Marktprämie 20242. Mai 2024 - 14:11
Die ideale Kombination: Photovoltaik und Elektroauto27. März 2024 - 14:09
Marktpreis und Marktprämie - was ist das und wo liegt der Unterschied?31. Januar 2024 - 14:59
